Weichen für Hochhaus van LUDWIG gestellt
Nach Grundsatzbeschluss im Stadtrat: beethovengruppe erhält grünes Licht für weitere Planung eines neuen Stadtquartiers an der Würzburger Beethovenstraße mit Gewerbeflächen, Wohnungen und großzügig begrünten Freiräumen.
Würzburg, 02.11.2026 – Ein klares Votum für die zukunftsgerichtete städtebauliche Entwicklung Würzburgs: Am 22. Oktober 2026 hat der Stadtrat mit großer Mehrheit von 39:9 Stimmen einen positiven Grundsatzbeschluss für das Projekt van LUDWIG gefasst. Damit kann die Würzburger beethovengruppe die Planungen für das neue Quartier zwischen dem Beethovencenter und der Alten Universitätsdruckerei Stürtz weiter vorantreiben. Auf der bislang überwiegend als Parkplatz genutzten Fläche zwischen Beethovenstraße und Schürerstraße sollen in mehreren Bauabschnitten moderne Büro- und Gewerbeflächen, neuer Wohnraum sowie großzügig begrünte Freiräume entstehen. Als optisch prägendstes Element des Projekts ist ein bis zu 58 Meter hohes Bürohochhaus mit maximal 16 Geschossen geplant.
„Wir sehen in van LUDWIG die große Chance, eine wichtige innerstädtische, versiegelte Fläche, welche die letzten 20 Jahre nur als Parkplatz genutzt wurde, nachhaltig weiterzuentwickeln – und damit echten Mehrwert für Würzburg zu schaffen“, sagt Alexander Weigand, Geschäftsführer der Würzburger beethovengruppe. So könne an dieser Stelle ein lebendiges Quartier entstehen, das Arbeiten, Wohnen und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet. „Der Grundsatzbeschluss ist für uns ein starkes Signal und zugleich Ansporn, dieses Projekt mit hoher architektonischer und städtebaulicher Qualität umzusetzen“, bringt es Weigand auf den Punkt, dessen Unternehmen mit seinem Firmensitz in der bereits revitalisierten Alten Universitätsdruckerei Stürtz unmittelbar neben dem künftigen Quartier ansässig ist.
Nachverdichtung schafft auch Platz für benötigten Wohnraum
Nach aktuellem Planungsstand sollen im ersten Bauabschnitt drei Gebäude zeitgleich errichtet werden: das zweiteilige Hochhaus mit 14 beziehungsweise 16 Geschossen sowie zwei weitere fünf- und sechsgeschossige Gebäude. Letztere werden neben Gewerbeflächen Platz für bis zu 150 neue Wohnungen bieten. Geplant ist, rund ein Drittel davon als sozial geförderten Wohnraum zu realisieren. Mittel- bis langfristig ist in einem zweiten Bauabschnitt zudem die Neubebauung eines weiteren Grundstücksteils vorgesehen, auf dem sich derzeit noch vermietete Bestandsgebäude befinden.
Im Zuge des mehrjährigen Planungsprozesses wurde das Konzept für van LUDWIG kontinuierlich weiterentwickelt. Dies beinhaltete unter anderem umfassende klimatische Untersuchungen sowie eine Überarbeitung der Freiflächengestaltung. So sollen anstelle des heutigen Parkplatzes großzügig begrünte Freiräume und Innenhöfe mit zahlreichen neuen Bäumen entstehen; die vier bereits vorhandenen Platanen werden ebenfalls in das Freiraumkonzept integriert. Bei der weiteren Planung sollen zudem Möglichkeiten für einen nachhaltigen Umgang mit Niederschlagswasser berücksichtigt werden. Des Weiteren schlägt die beethovengruppe die Umgestaltung der Beethovenstraße mit ca. 40 weiteren Großbäumen und einem kreuzungsfreien Radweg auf der Seite des Friedhofs vor.
„Uns war es wichtig, die Anregungen aus dem bisherigen Planungsprozess konstruktiv aufzugreifen und das Projekt sowie das Umfeld städtebaulich, verkehrssicher und ökologisch weiter zu verbessern. Vor allem mit der ergänzenden Wohnbebauung und den großzügigen Grünflächen konnten wir das Konzept nochmals entscheidend verfeinern“, erläutert Karl Göpfert, zuständiger Projektleiter bei der beethovengruppe. Darüber hinaus habe man die Hinweise aus der ersten Präsentationsrunde auch mit Blick auf die Gestaltung der Hochhäuser in konkrete Lösungsvorschläge überführt. Göpfert: „Die beiden Scheiben der Gebäude wurden von uns zusammengefasst und um 90 Grad gedreht, sodass das Auge weiterhin ungestört auf das historische Stadtbild Würzburgs blicken kann.“
Für die erforderlichen Stellplätze ist unter anderem eine zweigeschossige Tiefgarage vorgesehen. Als nächster Schritt steht nun die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans an. In diesem Verfahren werden die planungsrechtlichen Grundlagen für die Realisierung von van LUDWIG weiter konkretisiert.
Über die beethovengruppe
Die Projektentwicklungsgesellschaft Beethoven Development GmbH mit Sitz in Würzburg hat sich auf die Entwicklung städtischer Konversionsflächen und die Revitalisierung großer Immobilien spezialisiert. Das interdisziplinäre Team um die Geschäftsführer Dr. Alexander Weigand und Oliver Drenkard hat sich zum Ziel gesetzt, Lebens- und Arbeitsräume von hoher Qualität zu schaffen. So konnten in den letzten Jahren über 150.000 Quadratmeter Wohn- und Gewerbeflächen realisiert werden, unter anderem das „Alte E-Werk“, die „Alte Dampfwaschanstalt“ und die Bismarckstraße 9 in Würzburg, die Konversionsfläche „Lehrhöfer Park“ in Hanau oder das Projekt „Magazinhof“ in Kassel.
Ihr Pressekontakt:
beethovengruppe
Beethoven Development GmbH
Beethovenstraße 5A
97080 Würzburg
Telefon: 0931 359 200 – 0
E-Mail: info@beethovengruppe.de